Die Vorteile liegen bei Ihnen als Fragesteller und beim Bearbeiter.
Zunächst eine Gegenüberstellung der Abläufe:
Trouble Ticket System (TTS)
- Jemand stellt in der Eingabemaske eine Frage bzw. erteilt einen Auftrag (z.B. "Bitte registrieren Sie für mich die Domain xyz.eu").Über die Eingabemaske erfolgt auch die thematische Zuordnung (vorgegebene Optionen)
- Automatisch wird ein Vorgang angelegt
- Der/die Fragesteller/In erhält eine Nachricht über den Empfang der Anfrage und bekommt eine Link-Adresse übermittelt, unter der er/sie sich stets informieren kann, was wann gelaufen ist und welches der gegenwärtige Status ist.
- Jede Statusänderung wird vom System ohne Zutun kommuniziert.
- Häufig gestellte oder grundsätzliche Fragen werden in eine Wissensdatenbank gestellt, so dass eine Anfrage schon mit dem Verweis auf den entsprechenden Eintrag erledigt ist
- Man hat ein Problem / eine Frage und schreibt eine eMail an jemanden, von dem man hofft, er/sie könne die Frage beantworten oder das Problem lösen.
- Evtl. bekommt man eine Empfangsquittung. Der Regelfall ist dieses nicht.
- Der Vorgang ist personen-, nicht problemgebunden. D.h. Statusanfragen müssen (mangels Wissen) an den ursprünglichen Adressaten gerichtet werden, auch wenn er/sie die Anfrage längst zur Bearbeitung weitergegeben hat.
- Statusänderung werden i.d.R. nicht kommuniziert, oder haben Sie es schon erlebt, dass Sie unaufgefordert benachrichtigt wurden? So etwa: "Vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich habe Sie soeben von Herrn Müller auf den Schreibtisch bekommen und werde mich jetzt weiter darum kümmern..."
Selbst die Nachricht "Ich habe Ihren Auftrag erledigt." erfolgt nicht immer.
Ein "Trouble Ticket System" kann nichts, was in der Theorie nicht auch händisch zu erledigen wäre. Aber Zeit- und/oder Kostenbeschränkungen machen es in der Praxis unmöglich. Das leistet ein Ticket System :